3D – WIRBELSÄULENVERMESSUNG

Wir freuen uns, unseren Patientinnen und Patienten auf ausdrücklichen Wunsch die lichtoptische, dreidimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung anbieten zu können.


Jeder Mensch hat eine individuelle Körperhaltung, die einer Vielzahl von inneren und äußeren Einflüssen unterworfen sein kann. Mittels dieses Gerätes soll es laut Hersteller möglich sein, die Wirbelsäule lichtoptisch dreidimensional zu vermessen.

Die Vermessung erfolgt nebenwirkungs- und schmerzarm und ohne Röntgenstrahlen.

Man könnte laut Hersteller neben der Ermittlung des Schulter- und Beckentiefstandes, u. a. auch die Verdrehung des Beckens, ggf. den Einfluss der Kaumuskulatur, des Kiefergelenkes und/oder der Fußmuskulatur auf die Wirbelsäulenstatik erfassen, um dann ggf. zu korrigieren.

TECHNISCHER ABLAUF:

Laut Hersteller wird bei der Wirbelsäulenanalyse mit einem Lichtstrahl ein Raster auf den Rücken des Patienten projiziert und mit einer Kamera abgetastet. Aus dem Bild errechnet das System anatomische Fixpunkte und leitet aus diesen Daten die Wirbelsäulen- und/oder Beckenstellung ab. Die Messgenauigkeit soll laut Hersteller dabei 1 bis 2 Zehntel Millimeter betragen. Vorteil soll unter anderem sein, dass vielfältige klinische Fragestellungen zur klinischen Analyse der Körper- und Beckenstatik, Wirbelsäulenverkrümmungen jeder Art und Einflussnahme von verschiedenen Faktoren wie z. B. Beckenverdrehung, Beckenrotation, Beckenschiefstand, Einfluss der Kau- und/oder Kiefermuskulatur sowie Einfluss der Fußmuskulatur ermittelt werden könnten. Kaumuskulatur – Wirbelsäulenstatik? Der Gegenspieler der Kaumuskulatur ist u. a. die Nackenmuskulatur. Beide können sich gegenseitig beeinflussen. Fußmuskulatur – Wirbelsäulenstatik? Wir stehen auf unseren Füßen, so dass Veränderungen der Fußmuskulatur unter Umständen  die Wirbelsäulenstatik direkt beeinflussen können. Dies wird durch das lichtoptische Vermessungsverfahren bei der Messung mit sogenannten fußmuskelstimulierenden Einlagen oder durch aktives Anspannen der Fußmuskeln ermittelt.

Ablauf der dreidimensionalen Wirbelsäulenstatikvermessung
Zunächst erfolgt eine orthopädische Untersuchung der Wirbelsäule und eventuell eine sog. chirotherapeutische Korrektur bei ggf. vorhandenen Blockierungen. Danach wird der Körper zunächst in der sog. Neutralstellung vermessen. Dort werden ggf. unter anderem ein vorhandener Beckentiefstand und eine eventuelle Beckentorsion, wie sie bei der Neutralstellung vorliegen könnten, ermittelt.
Die nächste Messung erfolgt mittels einer höhenverstellbaren Fußplattform. Es wird der ggfs. vorhandene Beckentiefstand millimetergenau ausgeglichen. Falls Sie eigene Einlagen und/oder Biss-Schienen haben, wird selbstverständlich auch mit diesen Hilfsmitteln eine Messung durchgeführt.
Die Messung mit Stimulation der Kiefer- und Kaumuskulatur erfolgt, indem man einmal rechts, einmal links und einmal beidseitig kräftig auf einen Wattebausch beißt. Eine weitere Messung erfolgt mit sogenannten fußmuskelstimulierenden Einlagen oder wenn man aktiv die Fußmuskeln anspannt.
Insgesamt könnte bei jeder Wirbelsäulenvermessung die Wirbelsäule dreidimensional und zwar von hinten, von der Seite und von oben (Ermittlung der Oberflächenrotation) erfasst werden.
Insgesamt würden auf Wunsch ca. 8 bis 10 Messungen erfolgen.
Da es sich um eine strahlenfreie Methode handelt, ist sie beliebig wiederholbar. Die Ergebnisse der Messung stehen sofort zur Verfügung.

Aus juristischen Gründen muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass einige Experten von der o. g. Methode überzeugt sind. Diese stellen jedoch eine Mindermeinung dar. Ein zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit besteht nicht.