AKUPUNKTUR

Die seit ca. über 4000 Jahren bekannte medizinische Methode wenden wir auf ausdrücklichem Wunsch der Patienten in Form von Ganzkörperschmerz- und/oder Ohrakupunktur an.

Nach der chinesischen Philosophie soll eines der Hauptziele sein, dass mittels dieser Anwendung die sogenannte Lebensenergie (chinesisch das Qi) zum Fließen gebracht werden kann.

Dabei verwenden wir in unserer Praxis sterile Einmalnadeln, die dann zum Beispiel entlang von sogenannten chinesischen Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, gesetzt (siehe Bild rechts) werden könnten. Je nach Konstitution der Patienten können nach chinesischer Vorstellung die Nadeln während der Behandlung stimuliert werden oder nicht.
Die Akupunktur setzen wir nicht nur bei den von den Krankenkassen unterstützten Indikationen wie chronischen Knie- und chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden ein, sondern auch bei anderen orthopädischen und/oder rheumatologischen Erkrankungen auf eigenem Wunsch des Patienten (z. B. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen etc.).



Ausbildung Dr. Weih:

Beginn der Ausbildung in der Ärztekammer Schleswig Holstein seit 1992, Fortführung der Ausbildung von der Ärztekammer Westfalen Lippe und Abschluss mit dem A und B Diplom (350 Stunden Vollausbildung Akupunktur).
Aufbau und Leitung der Akupunkturambulanz des orthopädischen Lehrkrankenhauses der Universität Witten - Herdecke in Volmarstein.
Teilnahme an Europas größter Akupunkturstudie (GERAC-Studie) zum Nachweis der Wirksamkeit der Ganzkörperschmerzakupunktur bei chronischen Kopf-, Knie-, Hüft- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden. Diese Studie wurde nunmehr abgeschlossen und zeigt eine signifikante Besserung der Akupunktur bei chronischen Knie- und Lendenwirbelsäulenbeschwerden.

Wer zahlt die Akupunktur?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wird die Akupunktur von den Krankenkassen für chronische Kniegelenks- und chronische Lendenwirbelsäulenschmerzen, die über ein halbes Jahr andauern und keine Besserung durch sogenannte schulmedizinische Methoden erfahren haben, übernommen.

Mögliche Vorteile der Ganzkörperschmerzakupunktur

  1. Zum Teil Übernahme von den Krankenkassen
  2. Sogenannter ganzheitlicher Therapieansatz
  3. Unter anderem durch wissenschaftliche Studien (s. o. z. B. die sogenannte GERAC-Studie) begleitet

Weitere mögliche Anwendungsgebiete der Ganzkörper- und Ohrakupunktur:

Die Akupunktur könnte auf ausdrücklichem Wunsch des Patienten bei zum Beispiel vielen sujektiv empfundenen Beschwerden unter anderem des Bewegungsapparates angewendet werden, wobei deren Wirkungsweise nicht wissenschaftlich bewiesen und nachgewiesen wurde.

Zum Beispiel unter anderem bei:

  • Schultererkrankungen
  • Sogenannter Tennis- und Golferarm
  • Achillessehnenreizungen
  • Muskelzerrung
  • Muskelrisse
  • Arthrose der kleinen Fingermittel und -endgelenke
  • Arthrose des Daumensattelgelenkes
  • Verschleißerscheinungen an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Verspannungen
  • Migräne/Kopfschmerzen
  • Gelenkverschleiß

Mögliche Kombinationsmöglichkeiten:

Die Akupunktur könnte auf eigenem Wunsch mit folgenden wissenschaftlich in ihrer Wirkung nicht be- und nachgewiesenen Methoden kombiniert werden:

  1. Sogenannte Pulsierender Signal Therapie
  2. Körpereigene Arthrosetherapie
  3. Knorpelschutztherapie - Hyaluronsäure
  4. Magnetfeldtherapie
  5. Neuraltherapie
  6. Chirotherapie
  7. Enzymtherapie
  8. Vitaminkuren
  9. Sogenannte hochfrequente Tiefenlasertherapie

Auch wenn einige Experten von den o. g. Methoden überzeugt sind, so stellen diese jedoch eine Minderheit dar.
Aus juristischen Gründen sei ausdrücklichen darauf hingewiesen, dass trotz vielfacher Studien (z. B. die GERAC-Studie etc.) ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit nicht besteht.