COMPAC – Individuelle MUSKELTHERAPIE

Wir freuen uns sehr, eine seit ca. 2013 bestehende sog. COMPAC-Therapie vorstellen und anbieten zu können.

Mit dem COMPAC-Gerät soll es laut Hersteller u. a. möglich sein, sogenannte natürliche, physiologische Impulse gegen ggf. vorhandene Disbalancen, Schmerzen der Muskulatur und/oder der Sehnen um die jeweiligen Gelenke und im Bereich der Wirbelsäule auf ausdrücklichen eigenen Wunsch zu behandeln.

Ein Schwerpunkt der sogenannte COMPAC-Therapie – die mittels reizlos an der Haut zu befestigenden Elektroden arbeitet, – könnte laut Hersteller die Behandlung von Muskelverletzungen und/oder Überbeanspruchung von Muskeln sein.

Das Gerät bietet die Möglichkeit, die Stärke der Impulse auf die speziellen Problemzonen der Patientinnen und Patienten auf deren ausdrücklichen Wunsch und entsprechend des jeweiligen subjektiven Schmerzempfindens individuell einzustellen.

So könnte man die COMPAC-Therapie auch z. B. bei sogenannten Verspannungen im Hals- und Nackenbereich, z. B. parallel entlang der Wirbelsäule insbesondere bei Schmerzen an der Innenseite des Schulterblattes und/oder im Bereich der Lenden-Becken-Hüftregion anwenden. Eine gezielte Therapie soll laut Hersteller auch beim sog. Tennis- und Golferarm, sowie bei Muskelschmerzen und Schmerzen im Bereich der Schulterregion und/oder im Bereich der Achillessehne möglich sein.

In diesem Zusammenhang dürfen wir auch auf unser Video „Achillessehnenbeschwerden“ verweisen.

Eine Möglichkeit der Wirkungsweise des sogenanntem COMPAC-Gerätes erkennt man daran, dass z. B. Patientinnen und Patienten, die z. B. an Schmerzen um und unter der Kniescheibe leiden, durch die gezielte Förderung des inneren Oberschenkelmuskels (Muskulus vastus medialis), der im Gegensatz zum äußeren Oberschenkelmuskel (Muskulus vastus lateralis) einen nur phasenweise trainierter Muskel darstellt, in Ihrer Genesung unterstützt werden könnten. Wenn sie möchten, können Sie vielleicht dieses sogenannte Defizit selber an sich erkennen, wenn Sie das Kniegelenk beugen und sehen, dass die Kniescheibe nach außen wandert. Dies liegt häufig am Übergewicht des äußeren Oberschenkelmuskels.

Mit Hilfe der COMPAC-Therapie kann es ggf. möglich sein, den Verlauf der Kniescheibe wieder optimal einzustellen, indem man den schwächeren, nur phasenweise trainierten inneren Oberschenkelmuskel aufbaut.

Auf ausdrücklichen eigenen Wunsch könnte man mittels z. B. 6 bis 10 Anwendungen bei z. B. 2 Anwendungen pro Woche das individuell auf die möglicherweise bestehenden Beschwerden der Patientinnen und Patienten eingestellte COMPAC-Gerät nutzen. Gerne demonstrieren wir diese Methode in unserer Praxis.

Aus juristischen Gründen müssen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die o. g. Methode wissenschaftlich nicht in ihrer Wirkung signifikant be- und nachgewiesen wurde. Auch wenn einige Experten von dieser Behandlungsmethode überzeugt sind, so stellen diese jedoch eine Mindermeinung dar.