INFUSIONS- UND INJEKTIONSTHERAPIE

Es können auf ausdrückliche Wunsch der Patientinnen und Patienten verschiedene Spritzenkuren, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht anerkannt, bewiesen und nachgewiesen ist, in unserer Praxis durchgeführt werden.

Zum Beispiel:




1. Intraartikuläre, d. h. in das Gelenk gespritzte Mittel

1.1 Natürliche Mittel mit unter anderem Eisenhut und Tollkirsche

Es würde auf Wunsch der Patienten ein sogenanntes naturheilkundliches, homöopatisches Mittel intraartikulär z. B. an den Meniskus (die Knorpelscheibe am Kniegelenk zwischen Oberschenkel und Schienbein) jeweils außen und/oder innen gespritzt werden können.
Parallel dazu könnte man die sogenannte Magnetfeldanwendung mit einem laut Hersteller genannten Intensivapplikator durchführen, wobei der Intensivapplikator direkt an den Gelenkspalt innen oder außen angelegt wird. Es könnten z. B. 10 bis 15 Anwendungen erfolgen.

1.2 Hyaluronsäure

Die Hyaloronsäure soll laut Hersteller den Knorpel (wie bildlich gesprochen z. B. eine quietschende Tür geölt wird) unterstützen. Das Produkt wird künstlich hergestellt und soll ein hohes Molekulargewicht haben, was ggf. länger als ein Mittel mit niedrigem Molekulargewicht im Gelenk verbleiben könnte.
Mit dieser künstlich hergestellten Hyaloronsäure dürfen laut Hersteller alle Gelenke auf ausdrücklichen Wunsch der Patientinnen und Patienten behandelt werden.

1.3 Teufelskralle

Es soll sich dabei um ein Teufelskrallenpräparat handeln, welches bei Gelenkverschleiß wirken könnte. Man könnte es auf ausdrücklichen Wunsch sowohl intraartikulär, intramuskulär und/oder intrakutan anwenden. Es besteht die Möglichkeit, dass das sogenannte Teufelskrallenmittel parallel z. B. mit einer Magnetfeld- und/oder Laseranwendung, oder mit der Pulsierenden-Signal-Therapie zum Einsatz kommt.




2. Mögliche medikamentöse Infiltrationsbehandlung einer Körperregion

Muskelentspannende, natürliche Mittel

Bei dieser Behandlungsmethode wird ein mukelentspannendes, natürliches Mittel gespritzt, das u. a. das Naturheilmittel Arnika enthält. Auf Wunsch kann diese Anwendung bei vorhandenen Verspannungen z. B. im Bereich der Hals- und Nackenmuskulatur und der Lendenwirbelsäulenregion in die Muskelschmerzpunkte 1 bis 2-mal pro Woche erfolgen.




3. Intrakutane Reiztherapie

Eine intrakutane Reiztherapie ist eine sogenannte Quaddelinjektion, die evtl. die Durchblutung fördert und ggf. die Stoffwechsellage verbessern könnte. Diese Behandlung könnte auf ausdrücklichen Wunsch mit den verschiedensten nachstehenden Mitteln durchgeführen.

3.1 Mistelpräparat

Es ist laut Hersteller ein Gemisch aus Mistel und Schlangengift.

3.2. Homöopathische Komplexe

Es würde sich dabei um Gemische aus sogenannten homöopathischen Stoffen handeln. Diese könnten z. B. an die sogenannten Akupunkturpunkte gequaddelt werden.




4. Intramuskuläre Anwendungen

Intramuskuläre Therapie, d. h. in den Muskel gespritzte natürliche Mittel. Folgende Mittel könnten z. B. zur Anwendung kommen:

4.1 Teufelskralle

Auf Wunsch der Patientinnen und Patienten würde 1-mal pro Woche 5 ml des Präparates intramuskulär injiziert werden. Ein Behandlungszyklus beinhaltet 5 Anwendungen.

4.2 Thymus-Anwendung

Bei der sogenannten Thymusanwendung könnten vor allem die Abwehrkräfte der Patienten unterstützt werden. Die Anwendung würde man auf Wunsch parallel mit einer sogenannten Magnetfeldmatte kombinieren können.

Aus juristischen Gründen muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass nur einige Experten von diesen Methoden überzeugt sind. Diese stellen jedoch nur eine Minderheit dar. Ein zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit besteht nicht.