MUSKELFUNKTIONSDIAGNOSTIK

Messung von Verspannungen

Mittels eines Muskelanalysesystems soll es laut Hersteller möglich sein Verspannungen zu messen. Um ggf. eine Beurteilung des Zustandes der jeweiligen Muskulatur zu erstellen, könnte eine schmerzfreie Messung erfolgen.

Darüber hinaus könnte man ggf. wichtige Informationen über abgeschwächte und/oder verspannte Bereiche gewinnen, mit denen eine eventuell notwendige Behandlung exakter und individueller auf die Patientinnen und Patienten eingestellt werden könnte.
Einerseits würde man ggf. erkennen woher die Schmerzen in der Muskulatur kommen, andererseits könnte man sich eventuell ein Bild über die Funktionstüchtigkeit der Muskulatur machen. Anhand der Messung könnte es möglich sein zu erkennen, welche Behandlungsmethode gezielt und effektiv angewendet werden könnte.

Zudem besteht auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten die Möglichkeit, ggf. die Verspannungen in den Muskeln unter Umständen effektiver zum Beispiel im Sinne eines Biofeedbackverfahrens zu behandeln. Beim Biofeedbackverfahren könnte die Patientin/der Patient auf Wunsch erlernen, zum Beispiel subjektiv empfundene Verspannungen in der Muskulatur selbstständig zu reduzieren

Mögliche Anwendungsgebiete der Muskelfunktionsmessung auf ausdrücklichen Wunsch der Patientinnen und Patienten z. B. bei subjektiv empfundenen:

 

  1. Schulter-/Nackenverspannungen
  2. Rückenschmerzen
  3. Spannungskopfschmerzen
  4. Tennis-/Golferarm
  5. Abgeschwächter Muskulatur nach OP
  6. Unklaren Kniebeschwerden
  7. Fehlfunktion im Kieferbereich
  8. Fehlfunktion der Kaumuskulatur



Aus juristischen Gründen müssen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit nicht besteht, auch wenn einige Experten von dieser Methode überzeugt sind. Diese stellen aber nur eine Mindermeinung dar.