THERAPIE BEI GELENKBESCHWERDEN

Sogenannte Knorpelunterstützung und/oder Arthrosetherapie könnten in diesen Bereich fallen. Hier könnte es – je nach subjektiv empfundenen Beschwerden – eventuell verschiedene Methoden der Anwendung auf ausdrücklichen, eigenen Wunsch der Patienten geben:

  1. Sogenannte Hyaluronsäurepräparate
    Bei einem Hyaluronsäurepräparat soll es sich laut Hersteller sich um ein Präparat von natürlicher Substanz handeln, das in das Gelenk gespritzt werden könnte, um somit evtl. den Knorpel zu unterstützen, der angeblich nicht durch Blut sondern durch Diffusion ernährt werden soll. Einfacher gesagt: Künstliche Gelenkschmiere wird unter sterilen Vorraussetzungen in das Gelenk gespritzt, so dass das Gelenk ggf. geschmeidig werden könnte. Bildlich gesprochen: "Als ob man eine quietschende Tür ölt".
  2. Körpereigene sog. biologische Arthrosetherapie
  3. Sogenannte Pulsierende-Signal-Therapie
  4. Gegebenenfalls die Magnetfeldtherapie
  5. Sogenannte Tiefenlasertherapie
  6. Akupunktur z. B. in Form von Ganzkörperschmerzakupunktur und/oder Ohrakupunktur sowie Mischformen
  7. Injektions- und Neuraltherapie mit betäubenden- und/oder homöopathischen Mitteln
  8. Kinesio-Taping, Power-Tape
  9. Dreidimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung zur Erfassung des evtl. bestehenden Einflusses von Beckenschiefstand, Beckendrehung, Kau- und/oder Fußmuskulatur sowie Kiefergelenk auf die gesamte Wirbelsäulenstatik. Dies könnte ggf. gezielt und effektiv mögliche einseitige Belastungen von Gelenken erkennen, um damit möglicherweise frühzeitig evtl. entstehenden Gelenkverschleiß (Arthrose) zu vermeiden.

Aus juristischen Gründen ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass ein zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit der o. g. Methoden ausdrücklich nicht besteht. Auch wenn einige Experten von der Methode überzeugt sind, so stellen diese jedoch nur eine Mindermeinung dar.