Dr. med. Peter Weih - Praxis für Orthopädie (0208) 33076/77
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GELENKVERSCHLEISSTHERAPIE

Bei der Erkrankung im Sinne eines Gelenkverschleißes handelt es sich um eine der häufigsten Erkrankungen, an denen die Menschen leiden. In der Bundesrepublik sind ca. 12 Millionen Menschen an Gelenkverschleiß erkrankt, wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist.

Bei einem Gelenkverschleiß kommt es zu einer Zerstörung des Knorpels, der einen Puffer zwischen den Knochen darstellt und der nicht durch Blut sondern durch Diffusion ernährt wird. Der Knorpel ist elastisch und beinhaltet u.a. Wasser, Glucosamin, Chondrotinsulfat und Hyaluronsäure.

Verliert der Knorpel durch Verletzung, durch fehlende Muskel- und Bandführung und/oder durch fortgeschrittenes Alter seine Elastizität, wird er brüchig und kann seine Funktion nicht mehr optimal ausführen.

Um bildlich den Knorpelverschleiß darzustellen, teilt man den Verschleiß in 4 Stadien auf:

  • Stadium 1: kein Knorpelverschleiß, der Knorpel umgibt die Gelenke wie ein Zuckerguss
  • Stadium 2: leichte Auffaserung des Knorpels wie Schlingpflanzen
  • Stadium 3: Rissigkeit des Knorpels mit kraterähnlichen Veränderungen
  • Stadium 4: kein Knorpel mehr vorhanden, "Glatze"

Je früher man den Gelenkverschleiß erkennt, desto gezielter, effektiver und erfolgreicher kann man ihn behandeln.

Aus diesem Grunde ist auch hier die Vorsorge von entscheidener Bedeutung.

Die Voraussetzungen des Vermeidens und Fortschreitens eines Gelenkverschleißes sind neben der ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse und weniger rotem Fleisch, welches viele Entzündungsfaktoren enthält, Vermeidung von Extremsportarten und Übergewicht.

Zunächst sollten alle nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Im Vordergrund steht eine Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion sowie die Stabilisierung der Sehnen, Muskeln und Bänder z.B. durch Krankengymnastik. Zusätzlich können Hilfsmittel, die nur bei Belastung und kurzfristig angewendet werden sollten (z.B. Bandagen) verschrieben werden. Selbstständig im häuslichen Rahmen durchführbare Übungen müssen erlernt und motiviert jeden Tag durchgeführt werden.

Reichen diese Therapieformen nicht mehr aus, sind sinnvolle alternative Behandlungsformen möglich:

  1. Ohr-, Kopf-, Ganzkörper- und Dauerakupunktur
  2. Pulsierende Signal Therapie
  3. Körpereigene Arthrosetherapie
  4. Magnetfeldtherapie
  5. Hochfrequente Lasertherapie
  6. Hyaluronsäureinjektion
  7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
  8. Kinesio-Taping
  9. Infusionstherapie
  10. Nahrungsergänzung (Glucosamin, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und Mineralien)
  11. Naturheilkundliche und homöopathische Injektionen (z.B. Teufelskralle, Mistel, Arnika etc.)

Als nichtoperativ arbeitendem Orthopäden und Rheumatologe ist bei uns ein Praxis-schwerpunkt die Behandlung von Gelenkverschleiß.

Wir bieten Ihnen alle möglichen Diagnostik- und Therapie-verfahren sowie Früh-erkennungsmethoden von Gelenkverschleiß (Arthrose) an.

Nutzen Sie frühzeitig unsere Diagnostik- und Behandlungsverfahren, um gezielt und effektiv sowie erfolgreich zu therapieren.

Dabei nimmt die Vorsorge einen besonderen Stellenwert ein.
Im Sinne eines orthopädischen Check-Ups können wir rechtzeitig Zeichen eines Gelenkverschleißes erkennen und behandeln.

Nutzen Sie unsere langjährige und umfassende Erfahrung auf diesem Gebiet.

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