DER ELLENBOGEN: Krankheitsbilder

ERKRANKUNGEN IM BEREICH DER ELLENBOGEN

Im folgenden werden Erkrankungen im Bereich der Ellenbogen betr. Ihrer Entstehung, klinischen Symptomen z.B. Kopfschmerzen, der möglichen Diagnostik und Therapie beschrieben, wobei nicht nur die schulmedizinischen, sondern auch die alternativen konservativen und die operative Therapien kurz angesprochen werden.

Es besteht keineswegs ein Anspruch betreffend der Vollständigkeit betr. der Erkrankung und/oder der Auflistung von Symptomen, Diagnostik und Therapie.
Die Erklärungen ersetzen in keinster Weise den Besuch beim Arzt und/oder Orthopäden!

Die häufigsten Ellenbogengelenkserkrankungen

  1. Tennisarm/Golferarm
  2. Ellenbogengelenksarthrose
  3. Schleimbeutelentzündung am Ellenbogengelenk
  4. Handgelenksnahe Speichenfraktur
  5. Speichenfraktur




DER TENNIS- UND GOLFERARM

Definition:
Umschriebenes Schmerzsyndrom im Ursprungsbereich im Ansatzpunkt der Unterarmstrecksehnen (Tennisarm) und der Unterarmbeugesehnen (Golferarm)

Ursache:
Überanspruchung mit Degeneration im Ansatzbereich der Epicondylen (Knochen des Ellenbogens)

Ursachenmöglichkeiten:

1.1. Neuer Tennis- oder Golferschläger
1.2. Überlastung des Gelenkes

Klinik:

Beim Tennisarm bestehen folgende Schmerzen:
1. Streckung des Handgelenkes gegen Widerstand schmerzhaft speziell bei Streckung des Mittelfingers
2. Drehung der Handgelenksinnenfläche nach außen (Supination) gegen Widerstand schmerzhaft
3. Druckschmerz an der Außenseite des Ellenbogens (Epicondylus humeri radialis) im Sinne einer Knochenhautentzündung und/oder entlang dem Verlauf der Unterarmstreckmuskulatur

Golferarm:

1. Druckschmerz an der Innenseite des Ellenbogens am Epicondyulus humeri ulnaris im Sinne
einer Knochenhautentzündung am Ansatzpunkt der Unterarmbeugemuskulatur
2. Beugung im Handgelenk gegen Widerstand schmerzhaft
3. Einwärtsdrehung des Unterarmes gegen Widerstand (Pronation) schmerzhaft
4. Druckschmerz entlang der Unterarmbeugemuskulatur
           
Hätten Sie´s gewusst?

Die Therapien unterscheiden sich, abhängig davon, ob es ein Druckschmerz direkt am Knochen (Epicondylus humeri radialis: Tennisarm) oder Epicondylus humeri ulnaris (Golferarm) oder entlang der Unterarmstreck (Tennisarm) oder der Unterarmbeugemuskulatur (Golferarm) vorliegt.


Bei Druckschmerzhaftigkeit direkt am Knochen hilft häufig eine gezielte Injektion körpereigener, entzündungshemmender mit Meaverin ggfs. mit Kortision oder homöopathischem Mittel ggfs. Traumeel ® oder Orthokin ®. Imponieren die Schmerzen mehr entlang der Muskulatur, ist eine Spritze am Epicondylus nicht  sehr wirksam.
Der Arzt muss genau untersuchen, ob der Druckschmerz am Epicondylus humeri radialis (Ansatzpunkte unter der Strecksehnenmuskulatur beim Tennisarm) oder direkt am Speichen (Radius-) köpfchen ist. Handelt es sich um einen Druckschmerz am Radiusköpfchen, so ist hier häufig eine Blockierung im Bereich der Halswirbelsäule am 6. Wirbel die Ursache. Somit ist immer eine Halswirbelsäulenuntersuchung bei einem Tennis- und Golferarm dringend indiziert, um die Diagnose richtig zu stellen.

Therapien:

Nicht operative Therapien:

  1. Aufklärung des Patienten über den Befund
  2. Je nach Schmerzart Injektion an den Epicondylus und/oder Neuraltherapie (Neuraltherapie im Sinne von Quaddeln entlang der Unterarmstreck- und/oder -beugemuskulatur).       
  3. Physikalische Therapie (Kälte bei akuten Zuständen, später Wärme, TENS, Ultraschall,  Iontophorese, Elektrotherapie, Quark- und /oder Kohlblätterumschläge, Ritterspitz e.t.c.)      
    mit Ausstreichung vom Epicondylus ausgehend entlang der Unterarmstreck- und/oder
    -beugemuskulatur
  4. Selbstständige Dehnung in Form von Dehnung in Beugung bei Tennisarm (Überlastung
    der Streckmuskulatur) und der Streckung beim Golferarm (Überlastung der
    Beugemuskulatur)
  5. Genaue Ursachenforschung ggfs. Änderung des Schlägers
  6. Mit dem Tennistrainer und/oder Golf-Pro Veränderung von Schlagvarianten, damit es nicht wieder zu rezidivierenden Reizungen im Bereich des Tennis- und Golferarms und der entsprechenden Muskulatur kommt
  7. Medikamentöse Therapie wie Salbenverbände, Zinkleim, entzündungshemmede Medikamente nach vorheriger Aufklärung über Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Einnahmefrequenz und- art sowie Risiken
  8. Grundsätzlich Verordnung einer Epicondylitisspange zur Entlastung der Unterarmstreck- (Tennisarm) und Unterarmbeugemuskulatur (Golferarm), ggfs. Ersatz der Spange durch eine Ellenbogengelenksbandage
  9. Bei Therapieresistenz Gipsverband mit Einschluss des Oberarmes für 2-3 Wochen
  10. Krankengymnastik und Dehnungsübungen mit zum Teil Querfriktion und Eislollie zur
    Behandlung der belasteten und angespannten Muskulatur
  11. Ggfs Röntgenbestrahlung

11. Naturheilkundliche alternative Therapien

1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr und Kopfakupunktur)
2. Pulsierende Signal Therapie (PST ®)
3. Körpereigene Arthrosetherapie (z.b. orthokine ®)
4. Hochenergetische, 2 Wellenlängen erfassende Tiefenlasertherapie
5. Moderne Magnetfeldtherapie
6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung (Festhaltung)
8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
9. Nahrungsergänzungsmittel
10. Homöopathische Spritzenkur
11. Power Tape
12. Scenar® Hilfe zur Selbsthilfe

Operative Therapie:
Operiert wird, wenn ein Versagen der konservativen Therapie über eine Behandlungsdauer von ca. einem halben Jahr vorliegt.
Man unterscheidet verschiedene OP Techniken.

Hätten Sie´s gewusst?

Beim Tennis- und Golferarm ist eine Vermeidung von Belastung  extrem wichtig, da die Schmerzen durch kleine Belastungen wie z.B. Koffer ziehen die Problematik schnell wieder aufflammen können.




ARTHROSE IM ELLENBOGENGELENK

Ursache:

Vielfältig:
1. Primär idiopathisch (Ursache unbekannt)
2. Sekundär z.B.
2.1. Nach Unfallereignis
2.2. Nach Entzündung
2.3. Durch Durchblutungsstörungen
2.4. Knorpelveränderungen

Klinik:
Aktive und später passive Bewegungseinschränkung mit Streck- und Beugedefizit
Schwellungen der Gelenkinnenhaut mit zum Teil Ergüssen im Ellenbogengelenk.

Therapie:

Nicht operative Therapie:

1. Allgemein

1.1. Krankengymnastik (insbesondere Demonstration von selbstständig im häuslichen Rahmen durchführbare Übungen e.t.c.)
1.2. Osteopathie
1.3. Physikalische Therapie (Kälte bei akuten Erkrankungen, Spritzen, später Wärme, Ultraschall, TENS e.t.c.)
1.4. Intraartikuläre Injektionen
1.5. Hilfsmittelversorgung
1.6. Röntgenreizbestrahlung
1.7. Chirotherapie
1.8. Medikamente
1.9. Salbenanwendungen, Zinkleim

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Hochmoderne Magnetfeldtherapie
2.2. Hochfrequente, 2 Wellenlängen erfassende Tiefenlasertherapie
2.3. Körpereigene, entzündungshemmende Therapie
2.4. Pulsierende Signal Therapie (PST ® )
2.5. Naturheilkundliche, homöopathische Spritze (u.a. Traumeel ®)
2.6. Pflanzliche, natürliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäureinjektion
2.7. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.8. Natürliche Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin, Chondroitin und Hyaleronsäure
2.9. Homöopathische Infusionstherapie
2.10. Power-Tape
2.11. Scenar®
2.12. Körpereigene entzündungshemmende Therapie (z.b. orthokin®)




SCHLEIMBEUTELERKRANKUNG AM ELLENBOGENGELENK (BURSITIS OLECRANI)

Ursache:
Meist eine Überlastung wie z.B. Schreibtischarbeit, welches die Folge einer chronischen Bursitis hat. Eitrige Bursitis meist nach offener Verletzung

Klinik:

  1. Deutliche teigige bis fluktuierende Schwellung zum Teil gerötet und überwärmt mit Druckschmerzhaftigkeit an der Ellenbogengelenksspitze
  2. Nicht selten auch Anschwellung der Lymphknoten

Therapie:

Nicht operative Therapie (nicht bei akuter, eitriger Bursitis):Allgemein:

  1. Ruhigstellung mit Bandage, Gips, Zinkleimverband, Salbenverband etc.
  2. Physikalische Therapie (bei akuten Fällen meistens Kälte, später Wärme, Elektrotherapie, Ultraschall, TENS e.t.c.)
  3. Entlastungspunktion ggfs. Analyse des Punktates und Antibiogramm falls ein Hinweis auf Infektion (Bakterien) besteht

Alternative Therapiemethoden:

  1. Hochmoderne Magnetfeldtherapie
  2. Spritzen mit homöopathischen Mitteln
  3. Pulsierende Signal Therapie (PST ® )
  4. Hochfrequente, 2 Wellenlängen erfassende Tiefenlasertherapie
  5. Körpereigene, entzündungshemmede Spritzen (z.b. orthokin ®)
  6. Power-Tape
  7. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
  8. Homöopathische Infusionskur
  9. Scenar® Hilfe zur Selbsthilfe

Hätten Sie´s gewusst?

Man sollte maximal 3 Entlastungspunktionen mit ggfs. gleichzeitiger Injektion von Kristallkortison durchführen. Wenn diese Therapie dann nicht erfolgreich ist, ist die  Entfernung des Schleimbeutels indiziert.

Operative Therapien:

  1. Bei akuter eitriger Bursitis im Sinne einer Bursektomie, Ruhigstellung und Antibiose
  2. Nur bei chronisch therapieresistenen Schleimbeutelentzündungen wie z.B. erfolgloser 3-maliger Entlastungspunktion mit Injektion von Kortikoiden und chronisch rezidivierende Schleimbeutelentzündung. Danach sind vermehrte Belastungen im Schleimbeutelbereich des Ellenbogens wie z.B. vermehrte Schreibtischarbeiten e.t.c. zu vermeiden.




HANDGELENKSNAHE SPEICHENFRAKTUR (DISTALE RADIUSFRAKTUR)

Definition:
Bruch des unteren Ende der Speiche durch Sturz auf die abgefangene Hand.
 
Häufigste Fraktur 10-25%

Bei Kindern als Grünholzfraktur (d.h. daß der Schlauch (Periost) um den Knochen erhalten bleibt).

CAVE: Vorsicht! Bei Kindern ist immer eine Beteiligung der Wachstumsfuge auszuschließen, da dies entscheidend für die Therapie ist, da es dadurch zu einer Verkürzung der Speiche mit angrenzenden Schmerzen im Bereich des Ellenbogengelenkes und des Handgelenkes kommen kann.

Ursachen:
Man unterscheidet drei  typische Frakturen:

  1. Colles-Fraktur
  2. Smith-Fraktur
  3. Trümmer Fraktur

Colles-Fraktur:
Fraktur aufgrund Sturz auf die ausgestreckte (dorsalextendierte) Hand. In 85% der Fälle mit Neigung der Gelenkflächen nach dorsal.

Smith-Fraktur:
Beugefraktur: d.h. Sturz auf den Handrücken (ist seltener). Dabei kommt es zu einer Fehlstellung des unteren Fragmentes nach handinnenwärts.

Trümmerfraktur (Bruch mehrerer Knochen)

Klinik:

Typische klinische Zeichen einer Fraktur:

  1. Schwellung
  2. Druckschmerz
  3. Schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Handgelenk
  4. Bei Sturz auf die gestreckte Hand ist eine sogenannte Bajonettstellung der Hand durch Dislokation mitsamt der Hand nach Handrücken speichenwärts

Distale Radiusfrakturen:

Wichtig:
Stabilitätsbeurteilung vor Wahl des therapeutischen Geschehens

  1. Stabile Frakturen (werden nicht operativ behandelt)
  2. Instabile Frakturen (werden operativ behandelt)

Therapiemöglichkeiten bei unteren Speichenfrakturen:
Nicht operative Therapie:

  1. Meist bei distalen Radiusfrakturen im Kindesalter
  2. Bei gut reponierbaren außerhab des Gelenkes bestehenden Biegungsbrüchen mit keinem Instabilitätskriterium.

Folgende Instabilitätskriterien gibt es:

  1. Abscherfraktur
  2. Trümmerzonen in der Metaphyse
  3. Fraktur des Griffelfortsatzes der Elle mit Abweichung des Ellenbandes
  4. Fehlstellung zwischen Speiche (Radius) und Elle (Ulna)




FRAKTUR DER SPEICHE (RADIUSFRAKTUR )

Erstes Hilfmittel der Wahl bei Radiusfrakturen ist die Gipsfixation, zum Teil muss vorher unter Anästhesie eine Reposition d.h. eine gute Stellung der Speiche bzw. der Bruchstücke erzielt werden.

Bitte beachten Sie: Überstreckungsfrakturen werden häufig reponiert nach vorheriger Betäubung, Beugungsfrakturen, die seltener vorkommen werden, werden weniger in anderer Richtung reponiert, da sie meistens operiert werden.

Operative Therapien:

Es gibt verschiedene Operationsverfahren z.B.:

1. Perkutane Spickung 2. Osteosynthese mit einer Platte 3. Fixateur extern

Die Prognose bei nicht operativ behandelten Frakturen ist aufgrund der ungleichen Indikationsstellung nur schwer festzulegen. Folgende Gefahren bestehen:

1. Funktionseinschränkung
2. Spätere Handgelenksarthrose
3. Fehlstellung im distalen Gelenk zwischen Speiche und Elle

Bei operativ versorgten Frakturen kommt es je nach Alter des Patienten bei bis zum 75% zu guten Resultaten.

Hätten Sie´s gewusst?

Sowohl bei der nicht operativen Therapie der Radiusfraktur als auch bei der operativen Therapie ist bei der Nachbehandlung eine Durchblutungsstörung im Handgelenk, im Sinne einer Entkalkung (Morbus Sudeck) zu vermeiden. Bei der Nachbehandlung gilt: Je besser die Mitarbeit des Patienten, desto besser das Ergebnis, desto weniger die Einschränkung bei Schmerz und Beweglichkeit.

SPEICHENFRAKTUR - BESONDERHEITEN BEI KINDERN

1. Bei Kindern besteht eine sehr gute Spontankorrektur, bei Extensionsfrakturen bis zum 10. Lebensjahr bis zu 25 Grad, nach dem 10. Lebensjahr bis zu 10 Grad ist akzeptabel
2. Seit- zu Seitverschiebung um maximal ein Viertel der Schaftbreite ist tolerabel, mehr nicht, da sonst es zu einer Einschränkung der Hohlhandeinwärts- und ausdrehung kommt (Pronation/Supination)
3. Durch eine Stimulation der Wachstumszone ist eine Speichenverlängerung möglich, die sich im weiteren Verlauf des Wachstums ausgleicht
4. Kontrolle nach 2-3 Wochen bei Gipsruhigstellung nötig
5. Bei Biegungsbrüchen und Brüchen mit Lösen der Wachstumszone ist ein 4-wöchiger Oberamgips und Kontrolle nach einer Woche ggfs. Keilen des Gipses und Nachreponieren nötig. Bei Kindern über 12 Jahre und instabiler Fraktur muss die Fraktur gestellt und ggfs. mit durch die Haut gehenden Kirschnerdrähten versorgt werden.

Definition des Ellenbogengelenkes (Artikulatio cubiti)

Ist ein zusammengesetztes Gelenk mit 3 Gelenkkörpern innerhalb einer Gelenkkapsel. Es besteht aus 3 Gelenken.

  1. Gelenk zwischen Oberarmknochen (Humerus) und Speiche (Radius) (Artikulatio humero radialis)
  2. Gelenk zwischen Oberarmkopf (Humerus) und Elle (Ulna) (Artikulatio humero ulnaris)
  3. Gelenk zwischen Speiche (Radius) und Elle (Ulna) (Artikulation radio ulnaris proximalis)

Allgemein:

Das Ellenbogengelenk ist ein knochen- und bandgesichertes Gelenk.

Weitere wichtige Verbindungen beim Ellenbogengelenk:

  1. Dünne und schlaffe Gelenkkapsel, die alle Gelenkkörper umgreift
  2. Die Epikondylen des Oberarmknochens werden von der Gelenkkapsel freigelassen
  3. In die Kapsel eingelassen sind die sehr starken Seitenbänder und zwar:

    1. Das Ellenseitenband
    2. Das Speichenseitenband
    3. Das Ligamentum annulare radii (Ursprung und Ansatz an der Elle, wobei es die Speiche umgreift)

Hätten Sie´s gewusst?

Bedeckt von einem Faserzug an der Seitenwand der Elle verläuft der Ellennerv, der wiederum den Kleinfinger und die Hälfte des Ringfingers kleinfingerwärts versorgt.

Blockierungen im Radiusköpfchen sind nicht selten, dabei ist die Drehung handrücken- und/oder handinnenwärts (Supination und Pronation) eingeschänkt.

Eine Besonderheit ist, dass das Ligamentum anulare radii, welches von der Elle ausgehend das Radiusköpfchen umgreift, an der Innenfläche häufig Knorpelgewebe hat.

BEWEGUNG IM ELLENBOGENGELENK

  1. Streckung (Extension)
  2. Beugung (Flexion)
  3. Unterarmdrehung auswärts (Supination)
  4. Unterarmdrehung einwärts  (Pronation)

Das Bewegungsausmaß des Ellenbogengelenkes ist:

Für Streckung/Beugung: 10/0/150 Grad
Für Unterarmdrehung auswärts/einwärts (Supination/Pronation): 80-90/0/80-90 Grad