DER FUSS: Krankheitsbilder

ERKRANKUNGEN IM BEREICH DES FUSSES

Im folgenden werden Erkrankungen im Bereich des Fusses betr. Ihrer Entstehung, klinischen Symptomen z.B. Kopfschmerzen, der möglichen Diagnostik und Therapie beschrieben, wobei nicht nur die schulmedizinischen, sondern auch die alternativen konservativen und die operative Therapien kurz angesprochen werden.

Es besteht keineswegs ein Anspruch betreffend der Vollständigkeit betr. der Erkrankung und/oder der Auflistung von Symptomen, Diagnostik und Therapie.
Die Erklärungen ersetzen in keinster Weise den Besuch beim Arzt und/oder Orthopäden!

Die häufigsten Fuß- und Sprungelenkserkrankungen:

  1. Gelenkverschleiß im oberen und unteren Sprunggelenk
  2. Außenbandverletzung des oberen Sprunggelenkes
  3. Unterer- und/oder hinterer Fersensporn
  4. Haglund Exostose
  5. Großzehengrundgelenksverschleiß (Hallux rigidus)
  6. Fehlstellung der Großzehengrundgelenke (Hallux valgus)
  7. Hammer- und Krallenzehen
  8. Durchblutungsstörungen des Kahnbeines (Morbus Köhler I)
  9. Durchblutungsstörungen des Fußköpfchens II seltener III und IV (Morbus Köhler II)
  10. Morbus Ledderhose
  11. Vorfußschmerzen im Sinne einer Morton Metatarsalgie
  12. Tarsaltunnelsyndrom
  13. Verschiedene Fußfehlformen
  14. Kindlicher Knick-Senk-Fuß




1. VERSCHLEIß IM OBEREN- UND UNTEREN SPRUNGELENK (ARTHROSE)

Ursache:
Meist nach Unfall, selten nach einem Infekt oder im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung

Klinik:
Die Klinik zeigt sich meistens im Sinne eines Anlauf- und Belastungsschmerzes, wobei die Bewegung im oberen Sprungelenk (die Bewegung fußrückenwärts und sohlenwärts) eingeschränkt ist. Bei Belastung kommt es häufig zu Schwellneigungen, beim unteren Sprunggelenk ist die Bewegung des Außen- und Innenrandhebens des Fußes reduziert.
Es besteht eine typische Druckschmerzhaftigkeit am oberen und unteren Sprungelenk.

Therapiemöglichkeiten:
Nicht operative Therapie (diese sollten zunächst ausgeschöpft werden):

1. Allgemein:

1.1. Krankengymnastik
1.2. Osteopathie
1.3. Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, Elektrotherapie, Tens, Ultraschall, Iontophorese, e.t.c.)
1.4. Injektionen
1.5. Neuraltherapie
1.6. Im Vordergrund steht eine Schuh- und Einlagenversorgung, wobei beim oberen Sprunggelenk insbesondere eine Ballenrolle unter dem Schuh eine gute Hilfe erzielen kann.

2. Alternative Therapieverfahren:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung der körpereigenen Regenerationskräfte

Operative Therapien (erst nach Ausschöpfung der nicht operativen Therapie):
1. Versteifung im oberen Sprungelenke
2. Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese) im OSG




2. AUßBENBANDVERLETZUNG IM OBEREN SPRUNGELENK

Sie stellt die häufigste Verletzung im Fußbereich dar, meistens geschieht dies beim Umknicken des äußeren Fußrandes nach innen (Supinationstrauma)

Unterschieden werden folgende Verletzungsarten:

  1. Zerrung
  2. Überdehnung
  3. Teilruptur
  4. Ruptur

Häufig liegen Kombinationen dieser Verletzungen vor.

Klinik und Diagnostik:

  1. Genaues Erfahren des Unfallherganges und Fragen nach einem Geräusch beim Unfall und/oder frühere Bandläsionen
  2. Meistens Schwellung unterschiedlicher Größe
  3. Eingeschränkte und/oder aufgehobenen Gehfähigkeit

Nicht operative Therapiemöglichkeiten:

1.1. Allgemein

1.1.1 Bei Instabilität und/oder Unfall erfolgt eine Therapie im Sinne des PECH Schemas d.h. P=Pause, E=Eis, C=Kompression, H=Hochlagern. Sollte keine Kompressions- oder Kühlungsmöglichkeit vorhanden sein, empfiehlt es sich den Schuh an zulassen.
1.1.2 Demonstration von selbstständig im häuslichen Rahmen durchführbaren Übungen speziell zur Stärkung der äußeren Muskulatur wie des Muskulus peroneus longus und brevis, indem man den Fußaußenrand aktiv mehrfach am Tag hochhebt.
1.1.3 Verschreibung einer Aircast-Schiene, später einer Bandage (z.B. Malleotrain-Bandage ® ). Diese sollten nur bei Belastung genutzt werden.
1.1.4 Bei fehlender Belastungsmöglichkeit von mindestens 50% des Körpergewichtes ist eine Thrombose- und Embolieprophylaxe dringend erforderlich
1.1.5 Propriozeptives Training d.h. Training der Propriorezeptoren (Tiefen Gelenkkühlen im OSG- USG- Bereich) im Bereich des oberen- und unteren Sprunggelenkes z.B. zum balancieren auf einem Halbkreisball
1.1.6 Krankengymnastik
1.1.7 Osteopathie
1.1.8 Physikalische Therapie: Kälte in Akutphasen, Wärme, Elektrotherapie, Tens, Ultraschall etc.

1.2. Alternative Therapiemöglichkeiten

1.2.1 Proliferationstherapie zur Stärkung der Bänder mit Meaverin und bis 60% Traubenzuckerlösung
1.2.2 Magnetfeldtherapie
1.2.3 Hochenergetische Tiefenlasertherapie
1.2.4 Power Tape
1.2.5 Homöopathische Injektions- und Infusionskur
1.2.6 Pulsierende Signal Therapie
1.2.7 Ganzkörperschmerzakupunktur
1.2.8 Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagen
1.2.9 Aktivierung eigener Körperregenerationskräfte (Scenar®)

Operative Therapien:
Dies wird in letzter Zeit nur in Ausnahmesituationen gemacht, insbesondere bei deutlicher Instabilität, ambitionierten Sportlern und evtl. Knochen- und Knorpelverletzungen.




3. HINTERER- UND/ODER UNTERER FERSENSPORN

Definition:
Beim unteren Fersensporn handelt es sich um einen knöchernen Sehnenansatz im Sinne eines Spornes an der Innenseite der Fußsohle am Fersenbein.
Der hintere Fersensporn befindet sich an der Hinterkante des Fersenbeines.

Ursachen:
Die Ursachen sind vielfältig:

  1. Abflachung des Fußgewölbes
  2. Bruch
  3. Übergewicht
  4. Stehender Beruf

Klinik:
Belastungsabhängiger, starker Schmerz insbesondere morgens beim Aufstehen unter der Fußsohle, beim hinteren Fersensporn an der hinteren Ferse.

Hätten Sie´s gewusst?

Der Schmerz beim unteren und/oder hinteren Fersesporn kann vor Entstehung des Spornes imponieren.


Therapie:

Nicht operative Therapien:

1. Allgemein:

1.1. Orthopädietechnische Entlastung z.B. Weichpolster, Hohllegung des Fersensporns und Einlagenversorgung zur Behandlung der Fußfehlform
1.2. Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, Tens, Ultraschall, Elektrotherapie e.t.c.)
1.3. Injektionen
1.4. Ultraschall
1.5. Röntgenreizbestrahlung

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)




4. HAGLUND EXOSTOSE

Definition:
Es handelt sich um eine Formvariation des Fersenbein mit Prominenz am oberen/hinteren Rand des Fersenbeinvorsprunges

Ursache:

  1. Schuhdruck
  2. Scheuern

Klinik:
Schmerzen beim Gehen, auch häufig Schleimbeutelentzündung in diesem Bereich sowie prominente Schwielen und Druckschmerzhaftigkeit im hinteren Fersenbeinbereich.

Therapie:

Nicht operative Therapien:

1. Allgemein

1.1. Druckentlastung
1.2. Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, Tens, Ultraschall, Elektrotherapie, e.t.c.)
1.3. Injektionen

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

Operative Therapie:
Nur bei Therapieresistenz und starken Beschwerden.




5. ARTHROSE DES GROßZEHENGRUNDGELENKES (HALLUX RIGIDUS)

Definition:
Schmerzhafte Einschränkung und Einsteifung des Großzehengrundgelenkes

Klinik:

  1. Schongang mit kompensatorischem Abrollen auf der Außenkante
  2. Das Grundgelenk ist häufig verdickt, manchmal entzündet und gerötet
  3. Die Bewegung fußrückenwärts vom Grundgelenk ist meist stärker als die Bewegung fußsohlenwärts eingeschränkt.

 

Hätten Sie´s gewusst?

Häufig muss man bei Verschleiß im Großzehengrundgelenk an Gicht denken im Sinne einer Großzehengrundgelenksentzündung (Podagra). Ein Großzehengrundgelenksverschleiß neigt eher zu einem Gichtanfall.

Therapie:

Nicht operative Therapien:

1. Allgemein:

1.1. Exakte Schuhversorgung mit Einlagen mit z.B. Versteifung des ersten Strahles
1.2. Physikalische Therapie (Kälte, Wärme, Ultraschall, Tens, Elektrotherapie, e.t.c.)
1.3. Injektionen zum Teil mit Kortison
1.4. Kühlende Umschläge z.B. Voltaren Gel, Zinkleimverband e.t.c.

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

3. Operative Therapien:
Nur nach Ausschöpfung aller konservativer Maßnahmen




6. HALLUX VALGUS

Definition:
Zeheninstabilität mit Abweichung der Großzehe im Grundgelenk und Innenrotation mit einer O-beinhaften Fehlstellung des 1. Mittelfußstrahles

Frauen häufiger als Männer

Klinik:
Meist bei bds. Spreizfuß mit häufig kleinem Vorsprung im Sinne einer kleinen Prominenz am Mittelfußköpfchen 1, welches sich entzünden kann. Oftmals kommt es  zu Schleimbeutelentzündungen mit Schwielen und Rötung sowie Fehlstellung der Großzehengrundgelenke, wobei diese über und/oder unter anderen Zehen steht. Zudem häufig kombiniert mit Hammerzehen 2-4 und Mittelfußschmerzen. Oft steht die 5. Zehe unter der 4. Zehe in einer O-Bein (Varus-) Fehlstellung.


Hätten Sie´s gewusst?

Die Beschwerden korrelieren nicht mit dem Ausmaß der Fehlstellung.

 

Therapie:

Nicht operative Therapien:

1. Allgemein:

1.1. Einlagen- und Schuhversorgung
1.2. Demonstration von selbstständig im häuslichen Rahmen durchführbaren Übungen
1.3. Krankengymnastik
1.4. Osteopathie
1.5. Entzündungshemmende Maßnahmen bei einer Schleimbeutelentzündung
1.6. Ggfs. Injektionen

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

3. Operative Therapien:
Insgesamt gibt es ca. 150 OP Möglichkeiten zur Behandlung eines Hallux valgus




7. HAMMER- UND KRALLENZEHEN

Definition:
Im Fuß erst meist noch passiv, später aktiv und passiv nicht vollständig korrigierbare Fehlstellung der Zehen 2-5. Bei der Hammerzehe besteht eine Beugung im Endgelenk.
Bei der Krallenzehe besteht eine Überstreckung im Grundgelenk zum Teil mit völliger Luxation oder Subluxation der Zehe.

Ursachen:
Meist bei Fußdeformitäten wie Plattfuß bds., Knick- Senkfuß, Hallux valgus, Hohl-Spreizfuß.
Seltener bei Lähmungen, Entzündungen, Narben, Morbus Sudeck, Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen.

Klinik:
Typische Deformität, Beschwerden mit Schwielen und Hühneraugen.
Seltener: Angeborene Hammer- und Krallenzehen

Therapie:

Nicht operative Therapiemöglichkeiten:

1. Allgemein

1.1. Einlagen- und Schuhversorgung
1.2. Krankengymnastik
1.3. Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, Ultraschall, Tens e.t.c.)
1.4. Entlastung durch bequeme Schuhe (breite Schuhe mit weichem Oberleder und zum Teil Filz- oder Gummipolstern)

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung

 

Hätten Sie´s gewusst?

Trotz Operation bei einem Hallux valgus, Hallux rigidus und/oder Hammer- Krallenzehen ist auch danach ständig eine Einlagenversorgung dringend erforderlich damit es nicht zu einer erneuten Fehlstellung kommt.




8. DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN DES KAHNBEINES DES FUßES (MORBUS KÖHLER 1)

Definition:
Durchblutungsstörungen am Kahnbein des Fußes (Os naviculare pedis) ist gleich zusetzen mit dem Morbus Perthes des Hüftkopfes

Männer/Frauen ca. 2:1
Alter: ca. 6. Lebensjahr, bei 30% doppelseitig

Klinik:

  1. Belastungsabhängiger medialer Mittelfußschmerz, häufig auch in Ruhe
  2. Auftreten mit dem lateralen Fußrand
  3. Schonung
  4. Abrollbewegung eingeschränkt
  5. Häufig Schwellung über dem Kahnbein

Es werden röntgenologisch, folgende Stadien untescheiden:

  1. Initialstadium = Anfangsstadium
  2. Kondensationsstadium
  3. Fragmentationsstadium
  4. Reparationsstadium = Aufbaustadium

Therapien:

Nicht operative Therapien:

1. Allgemein:

1.1. Abhängig vom klinischen Befund z.B. Schonung und Einlagen
1.2. Seltener Unterschenkelgips

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung

Prognose:
Meist Spontanheilung innerhalb von 2 Jahren ohne Spätfolgen
Eher selten kommt es später zu einen Gelenkverschleiß




9. DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN DER MITTELFUßKNOCHEN 2 SELTENER 3 und 4 (MORBUS KÖHLER II)

Definition:
Männer/Frauen 4:1
Alter: zwischen 12. und 18. Lebensjahr
Gehäuft bei Spreizfußpatienten

Klinik:

  1. Belastungsabhängiger Fußschmerz direkt über dem Mittelfußköpfchen
  2. Schmerzhinken
  3. Schmerzhafte Fußabrollbewegung
  4. Zehenkontrakturen

Therapie:

Nicht operative Therapie:

1. Allgemein

1.1. Einlagen mit Abstützung hinter dem Köpfchen
1.2. Schmerzmedikation
1.3. Krankengymnastik
1.4. Osteopathie
1.5. Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, Ultraschall, Elektrotherapie e.t.c.)

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

3. Operative Therapien:
Nur bei schmerzhafter Arthrose bei Wachstumsabschluss




10. MORBUS LEDDERHOSE

Definition:
Eine seltene derbe Verhärtung im Bereich der Fußsohle mit unbekannter Ursache


Hätten Sie´s gewusst?


Häufig ist diese Veränderung mit einer Veränderung auch in der Handhohlfläche (Morbus dupuytren) verbunden, bei Männern sogar im Bereich des Penis (duraplastica Penis).

Klinik:

  1. Knoten in der Fußsohle, auftreten vor allem innen (medial-) seitig
  2. In der Differentialdiagnostik muss an ein Fibrosacrom oder eine gutartige Geschwulst (Tumor) gedacht werden

Therapie:
Nicht operative Therapie:
1. Allgemein:

1.1. Bei kleinen Knoten zunächst abwarten, Therapie somit
1.2. von 1. Röntgenreizbestrahlung
1.3. Einlagen- und Schuhversorgung
1.4. Injektionen (geringe Erfolgsquote lt. Literatur)

2. Operative Therapie:
Bei fehlendem Erfolg der konservativen Therapie Entfernung des Knotens.
Vorsicht: Rezidivgefahr



11. MORTON METATARSALGIE

Definition:
Vorfußschmerz hervorgerufen durch eine Verdickung der Nerven in den Zehenzwischenräumen

Männer/Frauen 4:1

40-50. Lebensjahr

80% der Neurome sind zwischen dem 3. und 4. Mittelfußknochen

Klinik:

  1. Brennender elektrisierender Schmerz nicht genau lokalisierbar
  2. Befehlsartiger Drang die Schuhe auszuziehen
  3. Im Befund zeigt sich ein Druckschmerz zwischen den Zehen
  4. Schmerzhafte Fußkompression CAVE: Dies ist nicht immer schmerzhaft, denn der Nerv wird nicht zwischen den Mittelfußknochen eingeklemmt, da er unter dem Band zwischen Mittelfußknochen fußsohlenwärts liegt.

Therapie:

Nicht operative Therapie:

1. Allgemein:

1.1. Einlagen- und Schuhversorgung
1.2. Diagnostische Injektion in den Zehenzwischenraum mit Lokalanaesthetikum und ggfs. mit Kortison. Dies sichert häufig auch die Diagnose
1.3. Physikalische Therapie (Kälte, Wärme, Elektrotherapie, Tens, Ultraschall e.t.c.)
1.4. Krankengymnastik
1.5. Osteopathie

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagen
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

3. Operative Therapie:
Nur nach erfolgloser konservativer Therapie.
Resektion der verdickten Nervenabschnitte, Ziel ist, dass der Nerv dabei weit genug zum Sprunggelenk hin abgesetzt wird, da sonst eine hohe Rezidivgefahr besteht.




12. TARSALTUNNELSYNDROM (TTS)

Definition:
Nervenengpasssyndrom am Fuß innenseitig unter dem Innenknöchel, vergleichbar mit dem Karpaltunnelsyndrom (Irritation des Nervus medianus im Handgelenksbereich)

Ursache:
Schädigung des hinteren Schienbeinnerves (Nervus tibialis posterior) und seiner Endäste, die an der  Fußsohle innen- und außen entlangziehen (Nervus plantaris medialis und lateralis).
Schmerzen und Gefühlsstörungen am inneren Fußrand und Ausstrahlung an die Fußsohle, Wade, Zwangshaltung des Fußes in der Streckung, Druckschmerz hinter dem Innenknöchel und positives Hoffmann-Tinnel-Zeichen (Klopfschmerzen, der elektrisierend Reize ausstrahlt), verstärkter Schmerz bei fossierter Streckung im Fuß sowie mögliche Atrophie der Fußsohlenhaut und im späteren Stadium Atrophie der Zehenspreizer.
Zusammenarbeit mit dem Nervenarzt (Neurologen).

Therapie:

Nicht operative Therapie:

1. Allgemein:

1.1. Injektionen zum Teil mit Kortison 1x pro Woche
1.2. Krankengymnastik
1.3. Osteopathie
1.4. Entlastung des medialen Fußgewölbes durch Einlagen und Schuhversorgung
1.5. Physikalische Therapie (Ultraschall, Elektrotherapie, Wärme, Kälte e.t.c.)

2. Alternative Therapiemöglichkeiten:

2.1. Akupunktur (Ganzkörper-, Ohr- und Kopfakupunktur)
2.2. Pulsierende Signal Therapie
2.3. Körpereigene Arthrosetherapie
2.4. Hochenergetische Tiefenlasertherapie
2.5. Moderne Magnetfeldtherapie
2.6. Natürliche, pflanzliche und knorpelunterstützende Hyaluronsäure
2.7. 3 dimensionale Wirbelsäulenstatikvermessung
2.8. Homöopathische, natürliche Schmerzinfusion
2.9. Nahrungsergänzungsmittel
2.10. Homöopathische Spritzenkur
2.11. Fußmuskelstimulierende (propriozeptive) Einlagenversorgung         
2.12. Power Tape
2.13. Aktivierung körpereigener Regenerationskräfte (Scenar®)

3. Operative Therapie:
Nur bei Therapieresistenz und eindeutigem neurologischen Befund. Ohne eindeutigen neurologischen Befund wird nicht operiert wie auch beim Karpaltunnelsyndrom.




13. VERSCHIEDENE FUßFEHLFORMEN

1. Angeborener Hackenfuß
Häufige, meist harmlose Fehlstellung, bei der Geburt fällt eine vermehrte Streckung fußrückenwärts auf, die Beugung im Fuß ist eingeschränkt
Therapie: Meist Spontankorrektur, Krankengymnastik, Osteopathie, bei ausgeprägten Fällen ggfs. Gips

2. Klauenfuß
Das Längsgewölbe ist überrollt, die Ferse steht in O-Bein Stellung (varisch)
Die Ursache ist meist unbekannt. Es besteht eine Störung des Muskelgleichgewichtes
Bei schweren Hohlfüßen muss an eine neurologische Ursache gedacht werden (Lähmungen, Tumore, e.t.c.)

3. Hohlfuß
Meist eine Schwäche der Wadenmuskulatur z.B. Kinderlähmung oder Reste einer Kinderlähmung
Klinik: Man muss unterscheiden zwischen einem flexiblen und festen Hohlfuß.
Auffällig ist eine Rötung und/oder schmerzhafter Ballen.
Therapie: Fuß- und Einlagenversorgung, Krankengymnatik, Osteopathie. Operative Therapie nur bei schweren Hohlfüßen.

4. Angeborener Klumpfuß
Beim angeborenen Klumpfuß handelt es sich um eine nicht ausgleichbare komplexe Fußfehlform mit den Komponenten: Spitzfuß, Varusfehlstellung der Ferse, Hohlfuß, Anspreizstellung des Vorfußes (Bild)


Häufigkeit: 0,1% der Neugeborenen
Männer/Frauen: 2:1
50% Doppelseitig


Klinik: Es ist zu beachten, dass die Untersuchung in Rückenlage bei 90 Grad Knie- und Hüftbeugung durchgeführt werden sollte.
Man muss harmlose Klumpfußhaltung, die voll per Hand (manuell) aktiv korrigierbar sind, von dem anderen, nicht korrigierbaren Klumpfuß unterscheiden.
Konservativ: Es erfolgt eine zunächst nicht operative Therapie, wobei entscheidend ist, unmittelbar nach Geburt eine konservative Therapie einzuleiten und eine Kontrolle bis zum Wachstumsabschluss erfolgen muss. Dabei ist die gute Kooperation mit den Eltern wichtig.
Die nicht operative Therapie ist in 50% der Fälle erfolgreich. Evtl. manuelle Korrektur, dann Gispschiene in 90 Grad Kniebeugung. Ideal ist, wenn der 1. Gips am ersten Tag, der 2. nach zwei Tagen e.t.c. angelegt wird. Dies sollte bis zum 3. Lebensmonat erfolgen.
Operative Therapie: Es erfolgen Früh- und Späteingriffe. Diese werden nur dann durchgeführt, wenn die konservative Therapie nicht erfolgreich ist.

 

Hätten Sie´s gewusst?

Wichtig ist nach begleitenden anderen Fehlformen (Deformitäten) zu suchen, die bis in 5% der Fälle vorliegen z.B.:

     

1. Hüftluxation2. Hüftfehlanlage3. Versteckter offener Rücken4. Neurologische Defekte




14. KINDLICHER KNICK- SENKFUß

Definition:
Man unterscheidet den kindlichen Knick- Senkfuß und Plattfuß

Klinik:
Bei Gehbeginn häufig harmlose Fußdeformität mit Valgusstellung der Ferse, Knickfuß und Abflachung des inneren Fußgewölbes (Knick- Senkfuß)

Ursache:
Am häufigsten erworben.
Weitere Ursachen:

  1. Bandschwäche
  2. Muskelschwäche
  3. Übergewicht
  4. X-Bein

Bitte bedenken Sie:
Der Knick- Senkfuß macht selten Beschwerden.

Hätten Sie´s gewusst?

Zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr besteht pysiologisch ein X-Bein im Knie. Deswegen steht die Ferse vermehrt in X.
Definitionstests sind immer durchzuführen.

Therapie:

1. Nicht operative Therapie:

1.1. Häufig guter und Spontanverlauf
1.2. Barfußgehen
1.3. Spielerische Fußgymnastik
1.4. Ggfs. Krankengymnastik
1.5. Einlagen nur bei schwerem Knick- Senkfuß
1.6. Propriozeptive, d.h. muskelstimulierende Einlagen

2. Operative Therapie:
Nur dann, wenn jahrelang eine erfolglose konservative Therapie bei deutlichen klinischen Veränderungen und belastungsabhängigen starken Schmerzen vorliegen.

Es gibt verschiedene OP-Techniken.