Doppelkammerspritze aus 2 verschiedenen Hyaluronsäuren

Neue Spritze könnte Gelenkoperationen ersparen

Mittels einer Doppelkammerspritze aus 2 verschiedenen Hyaluronsäuren bietet sich im Sinne einer neuartigen Behandlung gegebenenfalls eine Linderung bei Schmerzen wie Gelenkverschleiß und Gelenkentzündung an.

Arthrose ist einer der häufigsten Gelenkerkrankungen

Bei Arthrose kann die Gelenkinnenhaut, die sehr empfindlich ist, und mit der die Gelenke von innen ausgekleidet sind und zusätzlich auch der Knorpel geschädigt werden, so dass ein Verschleiß entsteht. Auf diese Schädigung des Gewebes reagiert der Körper mit einer Entzündungsreaktion.

Dies hat zur Folge das es zu einer Vermehrung von Gelenkflüssigkeit kommen kann und es könnte ein Gelenkerguss entstehen. Dadurch verändert sich automatisch die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit, wobei der Gehalt der entscheidenden Hyaluronsäure deutlich abnimmt. Das Fortsetzen der Kettenreaktion zeigt sich darin, dass die Gleitfähigkeit des Gelenkes, das nunmehr sozusagen nicht mehr richtig geschmiert wird, abnimmt. Des weiteren treten weitere Entzündungsprodukte und Enzyme im Gelenk auf, die den Körper direkt angreifen und zusätzlich schädigen können.

Die neue Therapie enthält entzündungshemmende niedermolekulare Hyaluronsäure in Kammer 1 und hochmolekulare Hyaluronsäure in Kammer 2 der Doppelspritze.

Ablauf der Therapie

Nach vorheriger Aufklärung des Patienten und Einverständnis erfolgt die Injektion zunächst der entzündungshemmenden Hyaluronsäure zunächst aus Kammer 1. Diese soll sich wie ein dünner Film über die Gelenkinnenhaut der Gelenkkapsel legen. Die Entzündung sollte dadurch abklingen. Gleichzeitig könnte die Flüssigkeit die Enzyme hemmen, die die Hyaluronsäure abbauen und dafür sorgen das die Gelenkflüssigkeit nicht mehr ausreichend dämpfen und schmieren kann. Des weiteren könnte die in Kammer 1 enthaltene entzündungshemmende niedermolekulare Hyaluronsäure die Nährstoffproduktion im Knorpel wieder ankurbeln.

In einer Sitzung spritzt der Arzt danach unter sterilen Kautelen die Hyaluronsäure aus Kammer 2 ins Gelenk. Diese soll, laut Hersteller, aus vielen Molekülen die sich in die Vertiefungen des kaputten Knorpels legen sollen bestehen. Damit könnte ein sogenannter Stoßdämpfer, der den Spalt zwischen den beiden Knochen weitet und ausbaut hervorgerufen werden. Das Gelenk könnte nun Stöße wieder puffern und reibungslos gleiten. Damit soll der weitere Knorpelabbau und das Fortschreiten der Arthrose verhindert werden und der Knorpel kann reagieren.

Nutzen auch Sie die neuartige Knorpelkammerspritze mit den Faktoren Entzündungshemmung und Stoßdämpferfunktion sowie Förderung der Regeneration.

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