SPEZIALSPRECHSTUNDE WIRBELSÄULE

Aufgrund des komplexen Themas der Erkrankungen der Wirbelsäule und wegen der Tatsache, dass in unserer Praxis Wirbelsäulenerkrankungen an erster Stelle der Beschwerden der Patienten stehen, haben wir uns entschlossen, eine Spezialsprechstunde für Wirbelsäulendiagnostik und - erkrankungen einzurichten.

Getreu unserem Motto „Sie medizinisch und menschlich bewegen zu wollen“, wird auch die Wirbelsäule ganzheitlich von uns gesehen.

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wieviele Faktoren Einfluss auf die Wirbelsäule und damit auf Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule haben können. So behandeln wir dieses Thema in seiner gesamten Komplexität, um nicht nur das Symptom zu behandeln, sondern um die Ursache zu erkennen und dann gezielt, effektiv und nachhaltig zu helfen.

Dabei setzen wir nicht nur allein unser Wissen ein, sondern arbeiten interdisziplinär unter anderem mit Zahnärzten, Kieferorthopäden und/oder- chirurgen, Hals-Nasen-Ohrenärzten, Neurologen, Radiologen, Rheumatologen und Internisten etc. zusammen. Anhand all dieser Fachrichtungen können Sie erkennen, wie umfangreich und gleichzeitig auch spannend das Thema Wirbelsäule ist.

Um unser Ziel zu erreichen, Sie optimal zu diagnostizieren und zu therapieren und Ihnen gezielt, effektiv und nachhaltig zu helfen bieten wir die Spezialsprechstunde an.

Die Spezialsprechstunde Wirbelsäule findet im Rahmen einer privaten Vitalsprechstunde zunächst jeden Dienstag von 15-18 Uhr und jeden Freitag von 12.30-15.00 Uhr an.

Da die Wirbelsäulenerkrankung eine der häufigsten Erkrankungen der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ist, müssen wir uns diesem Thema stellen.

Folgende Möglichkeiten bieten wir Ihnen auf Wunsch an:

  1. AusführlicheAnamnese
    Mittels eines Fragebogens und ausführlicher persönlicher Befragung ermitteln wir Ihre Beschwerden und ordnen die ggfs. bisher durchgeführten Therapien in das Gesamtkonzept ein. Deswegen möchten wir Sie zusätzlich bitten, sämtliche Befunde der letzten 5 Jahre (bei den bildgebenden Verfahren z.B. Röntgenbilder, CT, MRT maximal 1 Jahr) mitzubringen.

  2. Untersuchung

    1. Ganzkörperliche Untersuchung
      Im Vordergrund steht eine körperliche Ganzuntersuchung am entkleideten Patienten im Sinne eines sogenannten Wirbelsäulen Check up´s. Mittels dieser ganzkörperlichen Untersuchung können wir uns persönlich ein Bild von Ihrer Wirbelsäule und der Gesamtstatik sowie den verschiedenen Faktoren, die Einfluss auf die Wirbelsäule haben können, machen.

      3-dimensionale lichtoptische Wirbelsäulenstatikvermessung
      Ein Schwerpunkt in unserer Praxis ist die Ganzheitlichkeit. Mit dem Verfahren der lichtoptischen 3 dimensionalen Wirbelsäulenstatikvermessung ist es uns möglich, verschiedenste Faktoren, die Einfluss auf die Wirbelsäulenstatik und Wirbelsäulenerkrankungen haben können, zu ermitteln. So erkennen wir Einflüsse der Zähne (im Sinne einer absteigenden Muskelkette) und der Fußmuskelstatik (im Sinne einer aufsteigenden Muskelkette) auf die Wirbelsäule. Des weiteren ermitteln wir Ihren Beckenschiefstand, Ihre Beckenverdrehung und/oder Beckenkippung, so dass wir vielleicht dort eine nachhaltige Lösung für Ihre Probleme erkennen können. Es handelt sich hierbei um ein völlig röntgenfreies Verfahren, welches allein durch Licht arbeitet.

    2. Thermographische Untersuchung der Wirbelsäule
      Mit unserem neuesten Verfahren können wir thermographisch Blockierungen im Bereich der Wirbelsäule erkennen und muskuläre Dysbalancen im Bereich der Wirbelsäule aufarbeiten.

    3. Muskelfunktionsmessung
      Mittels der Muskelfunktionsmessung Sinfomed® ist es möglich, Ihnen muskuläre Dysbalancen in Zahlen und bildlich in Farbe im Bereich der Wirbelsäule speziell der Halswirbelsäule im Zusammenhang auch mit der Kaumuskulatur als auch an der Lendenwirbelsäule darzustellen. Bei vorhandenen Dysbalancen und/oder erhöhtem Muskeltonus bieten wir Ihnen mittels des sogenannten Biofeedbackverfahrens eine Möglichkeit an, Übungen zu erlernen, die eine Entspannung der Muskulatur und eine Erniedrigung des Muskeltonus ermöglichen können.

    4. Weitere bildgebende Verfahren
      1. Ultraschall
      2. Röntgen
      3. Computertomographie (CT)
      4. Magnetresonanztomographie (MRT)
      Neben der Röntgendiagnostik, die bei uns digital vorgenommen wird, setzen wir bei medizinischer Notwendigkeit die Magnetresonanztomographie ein, die für den Patienten keine Strahlung bedeutet und sämtliche Strukturen im Bereich an und um die Wirbelsäule darstellen kann. Dabei achten wir nicht nur auf die Bandscheiben, Wirbelgelenke und knöchernen Strukturen, sondern auch vor allem auf die muskulären Strukturen und ob dort Defizite direkt an der Wirbelsäule (paravertebrale Tiefenmuskulatur) zu erkennen sind.

  3. Therapien:
    Individuell auf Ihre Problematik abgestimmt und aufgrund der umfangreichen diagnostischen Verfahren setzen wir die optimale Kombination von schulmedizinischen und naturheilkundlichen Behandlungsmethoden ein. Ziel ist dabei nicht ein kurzfristiger, sondern ein langfristiger, effektiver und nachhaltig wirkender Erfolg. Entscheidend ist aber immer, dass Patient und Arzt ein Team bilden und daß der Patient aktiv an seiner Genesung mitarbeitet. Nur dann können wir diesen Erfolg erzielen.

    1. Chirotherapie
      Von mir als voll ausgebildetem Chirotherapeuten erfolgt eine ausführliche Chirodiagnostik und, nach mündlichem und schriftlichem Einverständnis des Patienten bei fehlenden Kontraindikationen und irritationsfreiem Probezug, eine chirotherapeutische Behandlung der blockierten Segmente. Selbstverständlich führe ich eine neurologische Untersuchung vor und nach der Behandlung durch.

    2. Physiotherapie
      Im Vordergrund steht die intensive Behandlung durch erfahrene Wirbelsäulentherapeuten, die Ihnen selbstständig im häuslichen Rahmen durchführbare Übungen demonstrieren. Diese werden zum Teil mit Hilfsmitteln wie z.B. dem Thera-Band durchgeführt.

    3. Manuelle Therapie
      Physiotherapeuten, die die spezielle Ausbildung manuelle Therapie haben, können durch verschiedenste Techniken Blockierungen lösen.

    4. Osteopathie
      Bei der Osteopathie achten wir darauf, mit erfahrenen Osteopathen, die zum Teil eine 5-jährige Weiterbildung nach einer erfolgreich abgeschlossenen Physiotherapieausbildung haben, zusammen zu arbeiten. Die Osteopathen verfolgen einen ähnlichen ganzheitlichen Ansatz wie wir und erkennen ganzheitliche Zusammenhänge wie zum Biespiel, dass es nach Operationen etc. zu Rückenschmerzen kommen kann, wobei der Osteopath dann mit sogenannten viszeralen Techniken Verklebungen im Bauchraum zu lösen versucht.

    5. Hilfsmittelversorgung
      Wenn notwendig versorgen wir Sie mit Hilfsmitteln wie z.B. Bandagen etc., wobei wir darauf achten, dass diese Hilfsmittel nur kurzfristig und gezielt zum Einsatz kommen, damit die Muskulatur auf Dauer nicht zurückgeht.

    6. Spezielle Infusionen betreffend der Wirbelsäule
      Individuell auf Ihre Beschwerden der Wirbelsäule abgestimmt bieten wir Ihnen spezielle Infusionen zum Teil mit homöopathischen Mitteln zur Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung zur Entspannung an. Diese Infusionskur unterstützt gezielt und effektiv die ganzheitliche Therapie.

    7. Nerven und/oder Gelenkschmerzen an der Wirbelsäule
      Durch verschiedenste Faktoren kann es zu Reizungen der Nervenwurzeln, die vom Rückenmark ausgehen, an der Wirbelsäule kommen. Häufig sind die Nervenwurzeln gereizt und entzündet und lösen einen wurzelbezogenen Schmerz aus.

      Der Platzhalter Bandscheibe liegt wie ein Puffer zwischen den Wirbelkörpern, die nach hinten mit den Wirbelgelenken verbunden sind. Diese Gelenke besitzen Knorpel und eine Kapsel sowie einen eigenen Nerv. Die Schmerzen, die von den kleinen Wirbelgelenken (Facettengelenken) ausgehen, strahlen nicht wie bei den Nervenwurzeln einen spezifischen Schmerz aus, sondern einen unspezifischen Schmerz. Auch diese Schmerzen, die von den Wirbelgelenken ausgehen (entweder von dem Nerv und/oder dem verschlissenen Gelenk), können wir gezielt behandeln. Folgende Therapiemöglichkeiten in Form von Injektionen zur Behandlung von Nerven und/oder Wirbelsäulengelenkschmerzen sind möglich:

      1. Pflanzliche Hyaluronsäureflüssigkeit z.B. Ostenil®
        Mittels der pflanzlichen Hyaluronsäureflüssigkeit, die für alle Gelenke zugelassen ist, kann man Verschleißerscheinungen im Bereich der Wirbelgelenke und/oder des Kreuz-Darmbeingelenkes effektiv und nachhaltig behandeln. Strahlenfrei unter Ultraschall spritzen wir Ihnen diese Gelenkschmiere und knorpelunterstützende Flüssigkeit an die Gelenke und/oder an das Kreuz- Darmbeingelenk, wo die Wirbelsäule am Becken aufgehängt ist. Insgesamt sind 5 Injektionen 1x pro Woche notwendig.

      2. Hochgereinigte Polynukletide z.B. ChondroJoint®
        Bei fortgeschrittenem Verschleiß im Bereich der kleinen Wirbelgelenken oder des Kreuz- Darmbeingelenkes setzen wir ChondroJoint® ein, welches aus gereinigten Polynukletiden besteht und ebenfalls - laut Hersteller - schmerzlindernd und bewegungsverbessernd wirken soll. 6 Spritzen über 6 Wochen, die unter Ultraschall gegeben werden, sind notwendig.

      3. Körpereigene, entzündungshemmende, knorpelunterstützende Therapie mittels Orthokin®
        Mit dem aus dem eigenen Blut gewonnenen Blutserum Orthokin® ist es möglich, laut Hersteller, entzündungshemmend und knorpelunterstützend zu wirken. So spritzen wir unter sterilen Kautelen, das aus Ihrem Blut hergestellte Serum an die entzündete Nervenwurzel und/oder das gereizte, verschlissene Wirbelgelenk bzw. Kreuz-Darmbeingelenk. Die Spritzen werden ultraschallgeführt gesetzt, so dass bei Ihnen keine Strahlenbelastung wie beim CT ensteht. 2 Spritzen pro Woche über 3 Wochen sind notwendig.

      4. Platelet Rich Plasma (PRP)
        Alternativ zur Orthokin®-Therapie bieten wir das körpereigene Blutplasma PRP (Platelet Rich Plasma) an, welches laut Hersteller entzündungshemmend, schmerzlindernd und knorpelunterstützend wirken soll. Die Spritzen werden ultraschall gesteuert an die Nervenwurzel und/oder in das Wirbelgelenk bzw. Kreuz-Darmbeingelenk gegeben. Es kommen 4-5 Spritzen á 1 Spritze pro Woche zur Anwendung.

      5. Proliferationstherapie
        Viele Komplikationen an der Wirbelsäule sind auf Reizungen und Instabilität im Bereich der Bänder, die insbesondere im Bereich des Kreuz-Darmbeingelenkes, wo die Wirbelsäule am Becken aufliegt, auftreten zurückzuführen. Es bestehen dadurch chronische Instabilitäten aufgrund der Lockerung des Bandapparates insbesondere z.B. auch nach Schwangerschaft. Ziel muss es sein, die Bänder zu stabilisieren. Dies ist möglich mit einer sogenannten Proliferationstherapie in Form von gewebehärtenden Mitteln z.B. Lokalanästheticum mit 66%iger Traubenzuckerlösung. 6-10 Spritzen á 2 Spritzen pro Woche sind dabei notwendig und werden ultraschallgestützt durchgeführt.

      6. Homöopathische Spritzenkur z.B. mit Traumeel®
        Erfolge konnten wir auch unter anderem auch mit homöopathischen Spritzenkuren mittels Traumeel®, die im Bereich der Wirbelgelenke und/oder des Kreuz-Darmbeingelenkes ultraschall gestützt gegeben werden, erzielen. Dabei ist 1 Spritze pro Woche über 5 Wochen empfehlenswert.

    8. Hochenergetische, 2 Wellenlängen erfassende medizinische Tiefenlasertherapie
      Mittels unseres speziellen Tiefenlasers der Firma Zimmer ist es möglich, laut Hersteller entzündungshemmend und schmerzlindernd zu arbeiten. Diese Therapie wird individuell auf den Patienten auf Schmerzlokaliation und -tiefe eingestellt und erfolgt schmerzfrei. 2 Anwendungen pro Woche über 3-5 Wochen sind empfehlenswert.

    9. Aktivierung der Selbstheilungskräften SCENAR®
      Mit der von russischen Wissenschaftlern entwickelten SCENAR® Therapie soll es möglich sein, körpereigene Störungen im Bereich der Wirbelsäule aufzuzeigen, um dann gezielt und effektiv, laut Hersteller, die Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

    10. Pulsierende Signal Therapie – PST® das Original
      Hochqualifizierte, mit Wechselstrom arbeitende Pulsierende Signal Therapie die laut Hersteller zur Regeneration des Verschleißes an der Wirbelsäule. Es werden 10 Behandlungen á 1 Stunde pro Tag mit der schmerzfreien, berührungslosen Pulsierenden Signal Therapie, welches wir Ihnen als Original anbieten können, durchgeführt.

    11. Plaster drauf und gut – Power-Tape
      Verbunden mit über 10jähriger Erfahrung in der Behandlung mit dem sogenannten Kinesio-Tape, welches von uns als Power-Tape bezeichnet wird, bieten wir, diese laut Hersteller, durchblutungsfördernde und schmerzlindernde Form der Therapie bei Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule an. Dabei wird das Tape auf die schmerzende Region mit leichter Spannung angebracht und kann dort bis zu einer Woche verbleiben. Sämtliche Aktivitäten sind mit dem Power-Tape möglich. Es ist dann aktiv, wenn Sie aktiv sind und soll die Durchblutung der Haut und Muskulatur fördern, sowie die Schmerzen reduzieren, so dass Sie wieder auf natürliche Weise beweglich werden.

    12. Hochmoderne Magnetfeldtherapie
      Laut Hersteller soll die seit über 2000 Jahren bekannte Magnetfeldtherapie eine Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung bewirken, wobei insbesondere wir mit einer Ganzkörpermagnetfeldmatte arbeiten. Die Behandlung soll schmerzlos und effektiv sein.